5 Impulse, die dir Entscheidungen erleichtern können

In vielen Entscheidungssituationen möchten wir in der Regel alle Alternativen möglichst gut durchdenken - vor und zurück. Wir wollen an wirklich alles denken. Schließlich wollen wir auf jeden Fall ganz ganz sicher die ultimativ richtige Entscheidung treffen - ohne im Nachhinein zu denken „Hätte ich mich doch nur anders entschieden.“

Und obwohl alles wirklich gut durchdacht ist, fragen wir uns am Ende oft: „Was wäre passiert, wenn ich mich für die andere Alternative entschieden hätte?“

Na, kommt dir das bekannt vor?

Damit das aufhört, habe ich ein paar ganz einfache Impulse für dich, wie du leichter und stressfrei(er) Entscheidungen treffen kannst.

1. Jede Entscheidung ist richtig.

Ja wirklich jede einzelne Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast und noch treffen wirst, ist gut, richtig und auch wichtig. Für irgendetwas auf jeden Fall! Ganz egal, welche Erfahrung du damit machst und was du dabei lernst. Manchmal merkst du das in diesem Moment nicht, wenn du darauf zurückblickst aber schon!

2. Entscheide dich doch mal für und nicht gegen etwas.

In der Regel denken wir, dass wir beim Entscheiden zwischen zwei oder mehreren Alternativen abwägen müssen. Also wenn wir uns für das Eine entscheiden, entscheiden wir uns gegen das Andere.

Halte dir doch lieber mal vor Augen, dass du dich für das Eine und nicht gegen das Andere entscheidest. Fokussiere dich darauf, welche Chancen sich bieten, welche sich beim Anderen nicht ergeben hätten. Wenn du diese innere Haltung einnimmst, fällt dir nicht nur das Entscheiden leichter, sondern die Entscheidung selbst fühlt sich auch besser an.

3. Möchte ich das wirklich?

Das ist eine sehr berechtigte und wichtige Frage. Unsere Bedürfnisse können für uns nämlich eine enorme Entscheidungshilfe sein. Denn je sicherer du deine innersten Bedürfnisse kennst, desto leichter fällt es dir, eine Entscheidung zu treffen.

Deshalb lohnt es sich ungemein, wenn du dir ein wenig Zeit nimmst um herauszufinden, was deine Bedürfnisse sind, und wie du diese erfüllen kannst. Sei in Entscheidungssituationen immer ehrlich mit dir und frage dich: Stille ich gerade eines meiner eigenen Bedürfnisse oder erfülle ich lediglich die Erwartungen anderer?

4. Wenn es sich nicht so richtig gut anfühlt, dann lass es.

Sobald du denkst: „Ja, das könnte gut sein... vielleicht... ich weiß aber nicht genau...“, dann lass es besser gleich bleiben. Das gilt gerade bei wichtigen Entscheidungen, wenn es z.B. um Wohnungen, Jobangebote oder die Partnerwahl geht. Entweder fühlt es sich hundertprozentig gut für dich an, oder du solltest vielleicht überlegen, ob du dich nicht doch für etwas anderes entscheidest.

Also: Hör in dich hinein, und wenn es sich nicht so richtig gut anfühlt, dann habe den Mut darauf zu vertrauen und Nein zu sagen.

5. Du kannst dich immer neu entscheiden.

Natürlich kannst du bei deiner Entscheidung bleiben und im Nachhinein sagen, dass die Alternative, für die du dich entschieden hast, eine lehrreiche aber nicht sehr hilfreiche Entscheidung war - und du dieser nun in Zukunft aus dem Weg gehen wirst. Du darfst aber auch ganz einfach sagen, dass dir deine Entscheidung nicht mehr passt, wenn sie sich für dich plötzlich falsch anfühlt. Du hast immer die Möglichkeit, dich umzuentscheiden. Wirklich. Jederzeit.